Forest Guardians Network

 

Indigene Stammesvölker stellen nur etwa 5% der globalen Bevölkerung. Sie leben jedoch auf 25% der globalen Landfläche, etwa Savannen, Gebirgen oder Halbwüsten. Auch in den meisten Urwaldgebieten der Erde leben indigene Völker. Auf ihrem Land findet sich jedoch 80% der verbliebenen Artenvielfalt. Meist leben sie in kleinen, lokalen Dorfgemeinschaften, seit vielen Generationen auf ihrem Land. Oft haben sie keinerlei offizielle Dokumente, die ihren Anspruch auf das Land ihrer Vorfahren belegen könnten. Viele von ihnen werden heute vertrieben, um ihr Land industriell zu nutzen, etwa für Plantagen oder Bergbau.

Viele Gemeinschaften beginnen sich zu wehren und den Schutz ihres Landes selbst in die Hand zu nehmen. In verschiedensten Regionen der Erde entstehen indigene Projekte, um das Land und die Wildtiere zu schützen und die eigenen kulturellen Werte und Landrechte zu verteidigen.

Obwohl sie oftmals für die gleichen Werte und Ziele einstehen wie die globale Natur- und Klimaschutzbewegung, werden sie von dieser noch viel zu wenig bemerkt und Zusammenarbeit findet nur bedingt statt.

 

Ziel unseres Forest Guardians Network ist es vor allem, Verbindungen zu schaffen, sowohl zwischen indigenen Projekten und Dorfgemeinschaften als auch zu Menschen, Projekten und Organisationen in der westlichen Welt, um so den indigenen Projekten die Wichtigkeit in der globalen Natur- und Klimaschutzbewegung zukommen zu lassen, die ihnen zusteht.

 

Wir werden unsere Arbeit damit beginnen, zunächst einzelne Projekte indigener Gemeinschaften zu fördern und somit direkte Hilfe vor Ort zu leisten.

Hierüber soll allmählich ein Netzwerk von Partnern entstehen, die alle das eine Ziel verfolgen - die Wälder der Erde zu schützen, die Artenvielfalt zu erhalten und den Klimawandel abzubremsen.

Sei dabei! Werde aktiv!

Mehr zum Forest Guardians Network auf der Website unserer Stiftung.